Montag, 1. Dezember 2008

Thanksgiving und Niagara Falls






Am Vergangenen Donnerstag, den 27. November war Thanksgiving in den USA. Eines der besonderen Feiertage fuer die Amerikaner, fast alle Studenten, Familien Mitglieder, die ueber das ganze Land verteilt sind, kommen fuer das lange Wochenende nach Hause um mit der Familie zusammen Thanksgiving zu feiern. Sehr Traditionell wird bei fast jeder Familie ein Turky mit Stampfkartoffeln und gravy als Hauptspeise serviert, worauf das Turkey Koma eintritt, weil einfach immer viel zu viel Essen angerichtet wird. Traditionell laeuft Football im TV und nach dem vielen essen legen die meisten ein schlaefchen ein oder schauen Football.
Am darauf folgenden Tag dem sogenanten "Black Friday" wird die Weihnachts einkaufssaison eroeffnet. Geschaefte wie Walmart, JCPenny, Sears und so weiter und so fort, einfach jedes Geschaeft hat die Preise fuer bestimmte Artikel drastisch reduziert. Manche Geschaefte Oeffnen um 4:00am Morgens und Hunderte Menschen stehen schlange schon Stunden vorher um einen der super billigen Flachbildfernseher oder anderen limitierten Artikel zu ergattern. Die Sales laufen in den meisten Geschaeften von z.B. 4:00am bis 11:00am, was dann noch uebrig ist, wenn etwas uebrig ist, wird dann fuer den regulaeren Preis verkauft. Deanna und ich sind zu Walmart in Fredonia gegangen, wir sind gerade rechtzeitig bevor die Tueren geoffnet worden sind angekommen und konnten mit ansehen wie hunderte von Menschen gleichzeitig in den Laden gestroemt sind, im Laden ein geschubse und gedraengele, leute rennen um als erster bei den Produkten zu sein.
Am selben Nachmittag sind meine Schwiegereltern, Elizabeth und ich zu den Niagara Faellen gefahren und haben dort die Nacht verbracht. Am selben Abend sind Floyd, Deanna und ich ins Casino gegangen, fuer mich das erste mal. Elizabeth ist im Hotel geblieben weil sie Hausaufgaben und zwei Presentationen vorbereiden musste. Wir haben "slotmachines" (Einarmiger Bandit?) gespielt, ich habe aus meinen CAN$28, CAN$75 gemacht. Am Naechsten Tag sind wir zu einer Weinprobe bei Niagara on the Lake gefahren und haben uns danach wieder auf den Heimweg gemacht. Das nervigste an der ganzen Fahrt ist, an der Grenze warten und dumme Fragen von der Grenzpolizei beantworten.

Montag, 10. November 2008

The first snow






Heute Morgen als ich aufgestanden bin lag 20cm Schnee auf dem Boden. Zum Glueck musste ich nur den halben Tag arbeiten und konnte schon kurz nach Mittag mit dem bau meines "kleinen" Schneemanns beginnen. Es war harte arbeit die riesen Kugel herum zu rollen, aber viel schwerer war es die zweite Kugel auf die erste zu bekommen, sie war definitiv zu schwer um sie einfach aufheben zu koennen, auch viel zu gross, deshalb habe ich mir etwas einfallen lassen und sie auf die erste drauf gerollt, was aber auch alleine extrem schwer war. Der Kopf von meinem Schneemann ist so hoch, dass ich mindestens auf einem Eimer stehen musste um ihn etwas nach zu modellieren. Der erste Kopf den ich aufgesetzt habe ist gleich auf der anderen Seite wieder herunter gefallen, aber es gab mehr als genug Schnee um einen weitern Kopf zu rollen.

Montag, 20. Oktober 2008

Allegheny National Forrest





Am ersten Oktober Wochenende sind Elizabeth, ihre Eltern und ich in den Allegheny National Park gefahren um dort das Wochenende zu verbringen. An dem Samstag den 4. Oktober hat ein Cousine von Elizabeth's Mutter in dem Park geheiratet, das war auch der eigentliche Grund warum wir dort das Wochenende verbracht haben. Anfang Oktober und das Wetter hat sich puenktlich auch Herbstlich eingestellt. Der erste Abend war sehr kalt und weil wir nur wenig Feuerholz mitgebracht haben, mussten wir fuer teures Geld Feuerholz im Park-Supermarkt einkaufen, damit wir nicht zu sehr frieren mussten. Wie ihr auf den Fotos sehen koennt, ist die Huette in der wir uebernachtet haben nicht gerade das Waldorf, aber es hat seinen Reiz. Jetzt wissen wir auf was man sich einstellen muss wenn man dort uebernachtet, das beste sind die "draussen Toiletten" (the out house), ich fuerchte mich davor mehr als vor den Baeren. Weil es uns aber gefallen hat und wir uns nur besser vorbereiten mussen, haben Elizabeth und ich schon Plaene fuer lange Wochenenden im naechsten Jahr gemacht. Der Park ist wirklich schoen und man kann so viele gute Sachen machen, Spazieren gehen, Wandern, Fahrrad fahren, Angeln, rudern und im Winter kann man gut Ski langlaufen und vielles mehr.

Sonntag, 21. September 2008

Mayshark Builders Inc.






Endlich habe ich eine feste Arbeitsstelle in den USA. Ich arbeite seit dem 2. September für Mayshark Builders Inc., unsere Arbeit beinhaltet Hausbau, Haus Renovierungen und alles was dazu gehört. Ich arbeite dieses Jahr an einem neuen Haus, unser Budget dafür ist $ 800.000, was für ein gewöhnliches Holzhaus viel Geld ist. Wir haben die Wände im Erdgeschoss und in der Ersten Etage fertig, wir haben die beiden Geschosse mit einer Art OSB Platte von aussen verkleidet, darauf kommt dann eine Folie und dann kommt die richtige aussen Verkleidung. Wenn wir die zweite-, dritte Etage und das Dach fertig gebaut haben, wird das Haus Wasserdicht gemacht und dann wird eine “dry in party” gefeiert, ich glaube man kann es mit dem Richtfest vergleichen. Unsere Arbeitszeit ist Dienstag bis Freitag, jeweils 7:00h bis 17:30h, Montags ist frei. Wir arbeiten 10 Std jeden Tag, das ist ziemlich lang, aber so schaffen wir richtig was an einem Tag. Die Arbeit macht so viel Spaβ, meine Arbeitskollegen mit denen ich an dem Haus arbeite sind super klasse, es ist harte Arbeit mit viel spaβ verbunden.
Wir bauen dieses Haus in Chautauqua Instituton, die Institution ist Umzäunt und ist wie eine andere Welt in der man zur Ruhe kommen kann. Die meisten die hier ein Haus haben, sind super reich und verbringen ihren Sommer in der Institution. Durch die Institution bekommt diese Region viel Geld und ansehen. Hier ist die Internetseite für interessierte: http://www.ciweb.org/

Freitag, 5. September 2008

September 2008




Auch August haben wir hinter uns gelassen, die Kolibries sind jetzt nicht mehr vor unserem Fenster, wie sie auf den Fotos zu sehen sind, sie sind schon auf dem Weg nach Sued Amerika (Foto 1 und 2, Kolibries mit Futterglocke).
Am vergangenen Wochenende waren meine Schwiegereltern und ich am Grand Canyon of the East ( http://www.perrychamber.com/letchworth-park.php ) zu einem Family Reunion treffen, und weil wir schon einmal so nah bei Andover, NY, waren, sind wir bei meinen Schwieger-Grosseltern vorbei gefahren und haben dort Sonntag Abend und Montag Morgen verbracht. Ich konnte endlich mal wieder Angeln, es macht so viel Spass, ich brauche einfach nur den Koeder auswerfen und die Fische beissen innerhalb von Sekunden an. Ich loese den Haken und lasse die Fische wieder Frei, die Haken haben keinen Wiederhaken, das macht es einfacher den Haken zu entfernen. Nachdem wir am Montag Nachmittag wieder zu Hause waren haben Elizabeth und ich eine Radtour nach Chautauqua Lake gemacht und haben die Leute mit ihren Booten beobachtet und das gute Wetter genossen. Montag war Laborday in den USA, das ist Tag der Arbeit, der immer am ersten Montag im September ist. Das also war mein letztes Wochenende im August.

Montag, 18. August 2008

Oma Sue's Haus





Langeweile kommt hier im Sommer nicht auf, Arbeit ist genug für alle da und jeder braucht irgendwie Hilfe seine Baustelle vor dem Winter fertig zu bekommen. Diesen Sommer arbeite ich bei Liz’s Oma, ich habe 5 Fenster ausgetauscht und dabei sind Floyd und ich auf ein paar groβe Ameisen gestoβen. So bin ich dazu gekommen die Hausverkleidung an manchen Stellen zu erneuern und manchmal sogar die gesamte Wand. Denn die Ameisen haben das Holz teilweise zu Pulver verarbeitet, sodass uns keine andere Wahl geblieben ist.
Das Anstreichen des Hauses habe ich dann aber doch jemand anderen machen lassen, sonst würde ich zu nichts anderem mehr kommen, ich bin nämlich immernoch damit beschäftigt die Fenster von innen und von Auβen zu verkleiden.
Sue’s Haus ist alt und es wird mit Holz beheizt, was die Ameisen ins Haus bringt. Im Süden der USA ist es noch viel schlimmer, dort verarbeiten die Ameisen ganze Häuser zu Sägemehl und es wird manchmal erst bemerkt, wenn jemand durch den Boden fällt oder sonst etwas ungewöhnliches passiert.

Montag, 11. August 2008

Mein erstes Auto




Endlich, mein erstes Auto, ein Truck. Ein 1998 Chevrolet S10, gruen, in guter Kondition. Am vergangenen Montag sind Elizabeth und ich herum gefahren und haben uns Trucks angesehen und Testgefahren, dieser Truck hat mir direkt am besten gefallen und ich wollte ihn unbedingt haben.
Diese Woche war weiterhin erfolgreich fuer mich, ich habe fuer "Mayshark Builders" gearbeitet.Diese Firma macht "General Constructions", was soviel bedeutet wie alle arbeiten die beim Hausbau anfallen. Ich moechte dort sehr gerne fest angestellt werden, weil das was ich dort lernen kann mir hilft mich spaeter Selbststaendig machen zu koennen und damit gutes Geld zu verdienen. Ich werde sehr wahrscheinlich dort angestellt werden, sobald Chautauqua Institution fuer arbeiten oeffnet und die Firma sehr viel arbeit hat, das wird anfang September sein. Fuer die naechsten drei Wochen werde ich ersteinmal nur nach Bedarf fuer die Firma arbeiten.

Mittwoch, 6. August 2008




Der Independence Day, 4th of July. Mein erster 4. Juli in den USA war ein interessantes Erlebnis. Feiertage sind was besonderes in den USA weil es nur wenige davon gibt, deshalb ist jeder Feiertag was ganz besonderes. Der Unabhaengigkeitstag in den USA wird in jeder wohlhabenderen Stadt mit einer Vormittags Parade gefeiert. Man kann sich das so vorstellen wie ein Karnevalsumzug, nur nicht ganz so viel Alkohol (der Verzehr von Alkohol auf offener Strasse ist verboten) und weniger Suesses. Wie alle anderen Feiertage feiert man mit der ganzen Familie, deshalb hat fast jeder Haushalt ein grosses Grillfest oder Party, um die Zeit zwischen Parade und Feuerwerk zu ueberbruecken. Das Feuerwerk das wir dieses Jahr geboten bekommen haben war grandios, ich habe nie zuvor so ein gutes Feuerwerk gesehen und es war auf die Minute genau 30 Minuten lang. Nach dem Feuerwerk gibt es ueberall ein riesiges Verkehrschaos, weil alle mit dem Auto fahren, da es keine oeffentlichen Verkehrsmittel gibt, aber dann ist der 4. Juli vorbei und es ist fast Mitternacht.

Montag, 28. Juli 2008

Unser Trautes-Heim






So sieht unser neues zu Hause von innen aus, so sieht es aus wenn es fast leer ist. Von oben angefangen unsere Kueche, Wohnzimmer, Esszimmer, Badezimmer und Schlafzimmer alles auf kleinstem raum. Unser Wohnberreich belaeuft sich auf ungefaehr 40m2 und die haben wir ziemlich schnell vollgepackt bekommen. Es ist sehr angenehm zum ersten mal richtig in die erste gemeinsame Wohnung ein zu ziehen und nicht nur eine eigene Wohnung zu haben, nein, ein eigenes kleines Haus sogar und das mitten in einem Weinfeld. Zum Glueck haben wir einen etwa gleichgrossen Keller in dem wir viel unserer Sachen lagern koennen, Fortsetzung folgt...
Als Begruessungsgeschenk haben wir von unserer Nachbarin Valerie einen Kolibri Futterstand und einen Kraeutergarten im Topf geschenkt bekommen, jetzt koennen wir zu jeder Tageszeit vor unserem Esszimmerfenster die Kolibris beobachten. Die Kolibris (Hummingbird's) sind immer sehr hungrig, deshalb muessen wir einmal pro Woche unseren "Hummingbird feeder" neu fuellen, aber es ist so schoen denen beim spielen zu zusehen das dass uns nicht stoert.
Da wir so nah bei meinen Schwiegereltern wohnen sind wir auch haeufig bei denen zu Hause um das Internet zu nutzen, Fern zu sehen, zum Essen oder um irgendwelche Sachen aus zu leihen die uns noch fehlen, wie Kochtoepfe und Pfannen oder besondere Gewuerze.
Mehr zu unserem Leben in Westfield, NY 14787, gibt es dann im naechsten Blog...

Mittwoch, 23. Juli 2008

Der Anfang waere gemacht


Endlich habe ich es geschafft, ich bin in Amerika angekommen, in mein neues Heim eingezogen und habe endlich Zeit gefunden meinen Blog zu beginnen.
Ich werde bestimmt nicht viel schreiben in Zukunft, ich werde Bilder sprechen lassen.

Montag, 14. Juli 2008

NYC





Nach einem acht stuendingen Flug und einer zusaetzlichen Stunde Verspaetung sind wir in New York JFK International Airport angekommen. Nachdem wir ein grosses Taxi gefunden und uns durch die Rush Hour gekaempft haben, sind wir an unserem Hotel Chelsea Star durchgeschwitzt aber sicher angekommen. Nachdem wir uns ein bisschen aklimatisiert haben haben wir uns mit Lorelei, einer College Freundin von Liz, die in NYC wohnt, getroffen. Nach einer echten New Yorker Pizza, NY ist fuer seine Pizzen und Bagels beruehmt, sind wir ein wenig die 5th Ave. entlangspaziert und haben den Times Square bei Nacht begutachtet. Am naechsten Tag sind Liz und ich wie echte New Yorker durch NYC gelaufen und haben unser Fruehstueck beim Beacker und bei einer "Bagelstation" besorgt. Mit dem Fruehstueck sind wir in den Central Park und haben auf einer Tribuene an einem oeffentlichen Baseballfeld die Stille und gruene Seite von NYC bei Bagel und Appelfritter genossen. Danach sind wir vom south end vom Central Park weiter gelaufen in Richtung north end. Als wir nach etwa zwei Stunden die Haelfe des Parks erreicht hatten, mussten wir auch schon umkehren damit wir unseren Zug von Penn Station nicht verpassen wuerden.
Unsere Zugfahrt mit Amtrak war nichts besonderes, wenn man Europaeische Standards gewohnt ist. Bei der Fahrkarten Reservierung bekommt man keinen bestimmten Sitzplatz zugewiesen, man kann sich in dem Wagon, den man vom Schaffner zugewiesen bekommt, hinsetzen wo immer man moechte. Nachdem der Zug angefahren ist, geht jeder Schaffner durch sein eigenes Abteil und verteilt Kaertchen, d.h. er kontrolliert die Fahrkarte und beschriftet ein Pappstreifen mit dem der Abkuerzung BUF fuer Buffalo oder welcher Bahnhof auch immer der Zielbahnhof des Fahrgastes ist, und steckt den Pappstreifen ueber dem Sitz in einen Schlitz. Nach dem naechsten Halt kontrolliert der Schaffner nur die die keinen Pappstreifen ueber ihrem Sitz stecken haben und bei denen die beim kommenden Bahnhof aussteigen wird der Pappstreifen einfach umgeknickt und zur Not der Passagier aufgeweckt. Das Bordrestaurant von Amtrak fuehrt amerikanisches Finger food was da waere hot dogs, burger, chips, salzbrezeln, eiscream, alle moeglichen Sorten von zuckerhaltigen Getraenken, aber auch Wasser, Saft und Kaffe u.v.m.
Bei unserer Ankunft in Buffalo Depew waren Deanna und Floyd schon dort und bereit uns in Empfang zu nehmen. Angekommen in Westfield, NY wird meine Geschichte bald weiter gehen...