Sonntag, 23. August 2009










Day Three

Letzte Nacht sind wir trocken geblieben, nicht wie die anderen Camper, fast alle anderen Leute mit Zelten mussten ihre Zelte, Matratzen und schlafsäcke zum trocknen hängen.
Nach dem Frühstück sind wir zum Bootsverleih und haben uns dort ein Kanu für den Tag ausgeliehen. Wir sind bei dem Bootsverleih direkt auf Rollins Pond, der Name von dem Camping Platz ist der selbe wie der See, gefahren und haben eine richtig naturverbundene und romantische Kanu fahrt auf vier verschiedenen Seen unternommen, welche so angeordnet sind, dass wir nach 3 ½ Stunden wieder am bootsverleih angekommen sind. Die Seen waren mit kleinen romantischen Bachläufen, wo Bäume quer im Wasser liegen und kleine Dämme Umleitungen im Wasser herstellen. An einer Stelle mussten wir das Kanu aus dem Wasser heben und für ¼ mile durch den Wald tragen mussten um in den letzten See zu gelangen. Auf unserer Reise auf dem Wasser haben wir einen Weisskopfseeadler (Boldeagle) gesehen, wir konnten sogar bis auf ca. 15 Meter heran paddeln, Liz hat fotos gemacht, während ich vorsichtig gepaddelt habe. Nachdem wir eine Mittagspause eingelegt haben, haben wir das Kanu mit meiner Angelausrüstung beladen und sind auf Rollins Pond angeln gegangen. Das war keine so gute Idee, weil ich sehr schnell meine Geduld verloren habe, der Wind war so stark, dass wir standing abgetrieben sind, trotzdem haben Liz und ich haben jeder einen kleinen Sunfish und ich habe noch einen kleinen Perch (Zander) gefangen. Es war wirklich kein Spass!
Am Abend haben wir nicht viel unternommen, nachdem wir das Kanu zurück gebracht haben war es auch schon 6:00pm, dann haben wir zu abend gegessen und uns den Sonnenuntergang über Rollins Pond angesehen, danach haben wir uns müde ins Zelt schlafen gelegen.

To be continued… 3/ 5



Day Two

Unsere erste Nacht zelten ist gut verlaufen, wir haben beide gut geschlafen und waren voller Energie für unseren 2. Hochzeitstag. Nach dem Frühstück und einer angenehmen Dusche haben wir unser Auto wieder komplett ausgeräumt, um unser Zelt und alles andere wieder ins Auto ein zu packen.
Wir haben uns am Vorabend entschieden Richtung Tupper Lake zu fahren, weil es dort eine schöne Gegend zum Kanu fahren sein soll. Von Cranberry Lake sind wir dann etwas nord-östlich, tiefer in die Adirondacks hineingefahren, vorbei an Tupper Lake zum Wildlife Museum in der Stadt von Tupper L.
Die Wetter Vorhersage für heute 4. August war Regenschauer am Nachmittag, deshalb haben wir uns entschieden in das Museum zu gehen. Das Museum beschäftigt sich mit den Tieren in den Adirondacks und vorallem mit der Entstehung der Adirondacks waehrend der Eiszeit. Es zeigt wie die Seen entstanden sind und es erklärt wie Fischarten sich unterschiedlich entwickelt haben in den verschiedenen Seen. Sie hatten dort Fischotter, Bachforellen, Regenbogen Forellen, Lachs, Mäuse, Frösche, etc. eine kleine Sammlung von Tieren aus dem National Park. Nachdem wir unseren Spaziergang durch den Garten hinter dem Museum beendet hatten, haben wir uns auf die Suche nach unserem Zeltplatz für die nächsten zwei Nächte gemacht.
Auf unserem Campingplatz angekommen, haben wir unser Zelt aufgeschlagen und eine groβe plane als regenschutz über unser Zelt gespannt, weil es immernoch hätte Regnen können, obwohl es den ganzen Tag nicht geregnet hat und vielleicht sogar der heisseste Tag von unserem Urlaub war. Weil heute unser 2. Hochzeitstag war sind wir zum Abendessen ausgegangen. Ich kann nicht mehr erinnern was wir hatten, das Essen war gut, aber nichts besonderes, danach haben wir uns noch ein eis gekauft und haben uns dann auf den Weg zurück zum Camping Platz gemacht. Es hat nicht lange gedauert dann war es schon zu dunkel um etwas zu lessen, deshalb haben wir uns auf den Weg zum Badehaus gemacht. Bettfertig kommen wir aus dem Badehaus heraus, da fängt es an zu tröpfeln und mit jeder Minute wird es mehr und auch die Blitzte und der Donner setzten ein, ein Glück das wir alles schon weg gepackt hatten, sobald wir unser Zelt erreicht hatten, hat der Himmel seine Schleusen geöffnet und eimer voll Wasser auf uns herunter geregnet, Liz ist direct ins Zelt gehüpft, ich aber musste die Plane etwas besser befestigen, weil der aufgekommene Wind unerwartet kräftig an allem gerüttelt hat. Ich bin ziemlich nass geworden, aber das war hundert mal besser als wenn wir noch das Zelt hätten aufbauen müssen. Der Regen hat ungefähr bis 3:00am angehalten, alle zehn Minuten mussten wir unser Zelt Dach hochdrücken, damit das Wasser das sich angesammelt hatte herunter läuft.

To be continued…

Samstag, 15. August 2009

Urlaub





Endlich Urlaub, für Elizabeth die erste freie Woche seit letztem Jahr Juni und für mich der erste Urlaub seit letztem Jahr Sommer, also mit anderen Worten unser erster Gemeinsamer Urlaub in den USA, seit wir hier nun schon ein Jahr lang wohnen. Wir haben unseren Urlaub mit viel Hausarbeit und Packen begonnen, weil wir gerne in ein aufgeräumtes und sauberes Haus aus dem Urlaub zurück kehren wollten. Am Montag den 3. August aber, sind wir dann endlich mit einem vollgepacktem Auto Richtung Nord-Osten, noch im Staate von New York liegend, dem grössten National Park in den USA, den Adirondacks (ausgesprochen “Aendorondaecks”, es ist Indianisch und bedeutet “Rinde esser” und das kommt daher weil die Indianer in der Region so arm waren dass sie Rinde gegessen haben!?), gefahren.
Auf dem weg dort hin haben wir uns entschieden dass unsere erste Station, erste Übernachtung, in Cranberry lake sein wuerde. Da wir um 6:00am von zu Hause los gefahren sind, sind wir schon um 1:30pm auf unserem ersten Camping platz in Cranberry lake angekommen. Schon eine halbe Stunde später waren wir schon auf unserem ersten Wanderweg.
Wir haben uns extra für diesen Urlaub unser erstes Zelt gekauft und weil ich immer schon ein Feltbett haben wollte, aus bekwemlichkeits gründen, haben wir uns ein Feltbett-Zelt gekauft, welches den Vorteil hat, dass wenn es regnet, das Wasser nicht in das Zelt hineinlaufen kann, weil es auf Beinen steht.
Also nach unserem ersten Marsch, haben wir dann das ganze Auto ausgepackt um an das Zelt zu kommen und um es auf zu stellen, danach war es dann auch schon Zeit unser Abendessen zu kochen, wir hatten einen Gaskocher von Liz Oma ausgeliehen, damit wir nicht auf alles verzichten mussten. Kurz nachdem Abendessen sind wir dann auch schon ins bett gegangen, sobald es dunkel ist sieht man auch wirklich nichts ohne Licht und mit so vielen Moskitos und insekten die versuchen dich aus zu saugen, ist es auch nicht ganz so tragisch.
Das war Tag eins in den Adirondacks, der Bericht wird bald fortgesetzt.